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Auf einen Blick, wenn Sie es eilig haben

Für die meisten Reisenden sind Juni und September die beste Wahl: warmes Meer, lange Tage, erträgliche Strände und deutlich niedrigere Preise als im Hochsommer. Die Badesaison reicht ungefähr von Ende Mai bis Anfang Oktober. Der August ist der volle und teure Monat, der Winter an der Küste sehr leer. Und der Wind entscheidet, an welchen Strand Sie an einem bestimmten Morgen fahren.

Warum September oft besser ist als Juni

Beide Monate sind gut, aber sie sind nicht gleich. Im Juni sind die Tage am längsten, die Insel noch grün und alles bereits geöffnet. Im September ist dafür das Wasser meist wärmer, weil sich das Meer den ganzen Sommer über aufgeheizt hat und nur langsam abkühlt.

Dazu kommt ein Effekt, den man unterschätzt: ab der zweiten Septemberwoche leert sich die Insel spürbar, weil die italienischen Schulen wieder beginnen. Dieselben Strände, dieselbe Wassertemperatur, ein Drittel der Menschen.

Die Windregel, die mehr wert ist als jede Rangliste

Der Mistral ist der häufigste Sommerwind und kommt aus Nordwesten. An heißen Tagen ist er eine Wohltat, und gleichzeitig macht er die Westküste unruhig: Wellen, Sand in der Luft, kein Schattenspender hält.

Die praktische Folge ist einfach: bei Mistral bleiben die östlichen und südöstlichen Küsten ruhig, bei Schirokko aus Südosten ist es umgekehrt. Deshalb wählt man auf Sardinien den Strand nicht ein für alle Mal, sondern jeden Morgen. Ein windiger Tag verschiebt den Strand, er ruiniert nicht den Urlaub, vorausgesetzt Sie wissen es und haben ein Auto. Mehr dazu im Strandführer.

Frühjahr: die Insel, die niemand kennt

Wer Sardinien nur im August gesehen hat, kennt eine gelbe, trockene Insel. Im April und Mai ist sie grün, voller Blumen, und die Temperaturen sind ideal zum Wandern. Es ist die beste Zeit für den Supramonte, die nuraghischen Stätten und die Städte, die man im August nur schwitzend besichtigt.

Der wichtige Vorbehalt: in den Badeorten hat noch nicht alles geöffnet. Wer im April an die Costa Smeralda fährt und Restaurants und Strandbars erwartet, wird enttäuscht. Wer wandern und Ruhe will, findet die beste Zeit des Jahres.

August, ohne Beschönigung

Es ist der Monat, in dem Italien geschlossen in den Urlaub fährt. Das Meer ist auf dem Höchststand, aber das sind auch Verkehr, Parkplatzsuche und Preise. Mehrere der bekanntesten Buchten sind ab dem späten Vormittag voll, und einige haben eine begrenzte Besucherzahl mit Reservierungspflicht.

Wer an Schulferien gebunden ist, kann trotzdem einen sehr guten Urlaub haben, mit drei Regeln: früh buchen, auch den Mietwagen; morgens früh an den Strand oder erst ab siebzehn Uhr; und die Strände meiden, die auf allen Listen stehen, zugunsten derer nebenan.

Winter an der Küste

Das muss man deutlich sagen: im Winter sind die Badeorte wirklich leer. Viele Lokale geschlossen, reduzierte Dienstleistungen, weniger Flüge. Für manche ist genau das der Reiz.

Cagliari ist die Ausnahme: eine Universitätsstadt, die zwölf Monate funktioniert, mit Markt, geöffneten Lokalen und Menschen auf der Straße. Für einen längeren Aufenthalt außerhalb der Saison, etwa zum Arbeiten, ist sie fast immer die richtige Wahl.

Woher die Angaben stammen

Stand dieser Seite: August 2026. Wassertemperaturen, Eröffnungszeiten der Betriebe und Flugangebot schwanken von Jahr zu Jahr: die Angaben hier sind Größenordnungen aus unserer Arbeit vor Ort, keine Garantien. Wenn Ihnen eine Angabe nicht mehr stimmig erscheint, schreiben Sie uns und wir korrigieren sie: uns ist eine richtige Seite lieber als eine, die vollständig aussieht.

Wann kommen Sie?

Nennen Sie uns Ihren Reisezeitraum und wer mitreist. Wir sagen Ihnen, welche Gegend in diesem Monat am besten zu Ihrer Reise passt. Für Buchungsanfragen sind wir täglich von 9:00 bis 20:00 Uhr erreichbar.

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Häufige Fragen

Wann ist die beste Reisezeit für Sardinien?

Juni und September sind für die meisten Reisenden die beste Wahl: warmes Meer, lange Tage, erträgliche Strände und deutlich niedrigere Preise als im Juli und August. September hat oft das wärmere Wasser von beiden, weil sich das Meer den ganzen Sommer aufgeheizt hat.

Wie lange dauert die Badesaison?

Ungefähr von Ende Mai bis Anfang Oktober, mit Schwankungen je nach Jahr und Küstenabschnitt. Im Mai ist das Wasser für viele noch frisch, im Oktober oft überraschend angenehm. Außerhalb dieser Spanne kann man an der Küste sehr schön wandern, aber Baden wird zur Charaktersache.

Wie ist Sardinien im August?

Am vollsten und am teuersten. Das Meer ist auf dem Höchststand, aber das gilt auch für Verkehr, Parkplatzsuche und Preise, und viele der bekannten Buchten sind ab dem späten Vormittag voll. Wer an Ferienzeiten gebunden ist, sollte früh buchen und morgens früh an den Strand fahren.

Lohnt sich Sardinien im Frühjahr?

Sehr, wenn man nicht nur zum Baden kommt. Im April und Mai ist die Insel grün, was niemand vermutet, der sie nur im August kennt, und es ist die beste Zeit für Wanderungen, Archäologie und Städte. Man sollte nur wissen, dass in den Badeorten noch nicht alles geöffnet hat.

Und im Winter?

Die Badeorte sind dann wirklich leer: viele Lokale geschlossen, weniger Dienstleistungen, weniger Flüge. Cagliari ist die Ausnahme und funktioniert das ganze Jahr, mit Universität, Markt und geöffneten Lokalen. Es ist kein Nachteil, aber man sollte es vorher wissen.

Was ist der Mistral und wann stört er?

Der Mistral ist der häufigste Sommerwind und kommt aus Nordwesten. Er kühlt an heißen Tagen angenehm ab und macht gleichzeitig die Westküste unruhig. Die praktische Folge: bei Mistral bleiben die östlichen und südöstlichen Küsten ruhig. Ein windiger Tag verschiebt den Strand, er ruiniert nicht den Urlaub.